Schneebedeckte Achttausender, im Wind flatternde Gebetsfahnen, mit Salzsäcken beladene Yakkarawanen, grüne Terrassenfelder – und Menschen, die sich ihre Heiterkeit der Seele bewahrt haben.
Hans Thurner nimmt uns mit auf seine Reise kreuz und quer durch Nepal. Es sind die Vielfalt, sowohl in landschaftlicher als auch kultureller Hinsicht, und die scheinbaren Gegensätze, die das Land am Fuße des Himalaya so einmalig und anziehend machen.
Das Herz des Landes schlägt in Kathmandu, Schmelztiegel zweier Weltreligionen. Drei Königsstädte und sieben Weltkulturerbestätten drängen sich fast auf Sichtweite. Unvergesslich der Anblick von Boudhanath, wenn an Festtagen der Stupa im nächtlichen Lichtermeer unzähliger Butterlampen erstrahlt. Und am Rande des Kathmandu-Tals zeigt sich bereits der Himalaya als gekrümmte Schneekurve am Horizont.
Hans Thurner führt uns auf die hohen Gipfel im Land der Sherpa, zu den Klöstern, Dörfern und seinen Bewohnern. Wir begleiten ihn nicht nur zu „Aussichtsbergen“, wie dem 6461 Meter hohen Mera Peak, sondern bis auf den Gipfel eines der schönsten Berge der Welt, den knapp 7000 Meter hohen Ama Dablam.
Doch was für ein Unterschied vom vielbesuchten Solo Khumbu zum abgelegenen Dolpo im fernen Westen des Landes. Hier scheint die Zeit stillgestanden zu sein. Über dichte Bergwälder geht es zum Rara-See und weiter über schneebedeckte Pässe zum geheimnisvollen, türkisblauen Phoksumdo-See und nach Dho Tarap, dem größten Dorf der Dolpo-pa.
Vom Dach der Welt führt dann eine abenteuerliche Motorradtour in das Terai, das fruchtbare indisch geprägte Tiefland mit seinen Nationalparks, in denen bedrohte Großtiere wie Nashörner und Tiger letzte Rückzugsgebiete finden.
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ÜBER HANS THURNER: Bereits in jungen Jahren war er ein neugieriger Kosmopolit, was ihn dazu veranlasste, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen und die Faszination, die Berge, Reisen, aber auch die Fotografie auf ihn ausübten, zu seinem Beruf zu machen. Heute arbeitet er als Berg- und Schiführer, Fotograf und Vortragsreferent.

