PéRIGORD UND SüDFRANKREICH - MAG. LEO NEUMAYER

 
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„Tal der Dordogne und Vézère: Wir erleben eine kulturell geformte Landschaft, die seit frühester Zeit besiedelt ist, mit wunderschönen Dörfern, Kirchen oder Burgen - eine einzigartige Kulturlandschaft.
Von überragender Bedeutung sind allerdings die 1940 entdeckten, weltbekannten Höhlenmalereien von Lascaux – die `Sixtinische Kapelle der Steinzeit´. Besichtigen kann man `nur´ die perfekte Nachbildung der Höhle. Aber dieses `nur´ vergisst man, wenn man in diese unterirdische Wunderwelt eintaucht - großartig gemalte Auerochsen, Wildpferde und Hirsche, Steinböcke, ja sogar ein Bär und – einzigartig – ein rätselhaftes `Einhorn´.
Besonders beeindruckend ist der berühmte `Stier´ – das Wahrzeichen der Dordogne – mit 5,20 Meter die dominierende Darstellung. Das Relief der Höhlendecke wurde kunstvollst in die Darstellung integriert und erzeugt eine phantastische Lebendigkeit!
Wenn man wieder zurück an die Oberfläche kommt, bleibt ein Gefühl des tiefsten Respekts, der Bewunderung für diese große Kunst des frühen `modernen´ Menschen (Cro Magnon) zurück! Oder um es mit Picasso zu sagen: `Wir haben nichts dazu gelernt!“